Sechs von zehn Frauen und fünf von zehn Männern wären nicht bereit, Österreich im Falle eines militärischen Angriffs zu verteidigen. Das ergab diese Woche eine Untersuchung der Landesverteidigungsakademie, die mit Umfragedaten des Market-Instituts (Linz) operierte und auf der Website des Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde.

Doch was spricht eigentlich dafür, für sein Land in den Krieg zu ziehen, und was dagegen? Was sind die Gründe für diese Ablehnung? 

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Seit 2019 demonstrieren 1,7 Millionen Hongkonger für (mehr) Demokratie. Ihren exklusiven Status als Sonderverwaltungszone sieht die Demokratiebewegung nun durch ein neues Sicherheitsgesetz gefährdet. Die westliche Welt zeigt sich um die Demokratie in Hongkong besorgt. Ende Mai eskalierten die Proteste schließlich.

Es kam zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen gnadenlosen Polizisten und bewaffneten Demonstranten. Doch welche Pläne verfolgt China und ist die Demokratie tatsächlich gefährdet?

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Ein Jahr nach Ibiza, am 15. Mai, ladet HC Strache und die DAÖ zu einer Pressekonferenz über eine “neue Bürgerbewegung”. Sie präsentieren: “Team HC Strache – Allianz für Österreich”.

Doch wie stehen die Chancen für die Wien-Wahlen tatsächlich? Wie hoch sind sie einzuschätzen? Und wenn sie gewinnen – – wer verliert?

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Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) plädierte am 4. April in einem Profil-Interview für eine Verpflichtung der “Stopp Corona-App”, die das Rote Kreuz Ende März präsentierte. Nach einem massiven medialen Aufschrei ruderte Sobotka am Tag darauf (5. April) zurück und beruhigte, dass diese doch auf Freiwilligkeit beruhen sollte. Das Thema wirkte ein Monat auf Eis gelegt und war nahezu vergessen, bis die Beraterin und Vertraute von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Antonella Mei-Pichtler, aufhorchen ließ: In einem Interview mit der Financial Times führte sie aus, dass Contact-Tracing-Apps in Zukunft wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens werden würden; “Jeder wird eine App haben”.

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Die ersten Zeitungsberichte über die “weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus” wurden zeitgleich mit der betreffenden Pressekonferenz am 13. März 2020 veröffentlicht. 

Ungewöhnliche Ereignisse bedürfen ungewöhnlicher Maßnahmen. Aber wie steht es um unsere Medienlandschaft? Dürfen Zeitungen, dann wenn sie es für angebracht erachten, mit Sachlichkeit und Kritik brechen? Haben Zeitungen und Nachrichtensender nicht eine grundlegende Funktion?

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“Als in der Corona-Krise die europäische Idee versagte” titelte die FAZ am 23. März 2020.

Wie sollen wir mit dem zögerlichen Handeln der EU in der Corona-Pandemie umgehen? Was sagt uns die fehlende Reaktion Brüssels? Ist hier Kritik überhaupt zutreffend? Müssen wir unser Verständnis von Globalisierung nach der Krise überdenken?

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